Mailand Sehenswürdigkeiten: Duomo

Mailand-Sehenswürdigkeiten

Wen es nach Mailand verschlägt, der kommt normalerweise nicht wegen der Sehenswürdigkeiten oder wegen der kulturellen Highlights. Dabei hat Mailand eine Menge Museen und weltbekannte Ausstellung zu bieten. Spätestens seit Dan Brown's Bestseller kennt auch jeder "das letzte Abendmahl" von Leonardo Da Vinci, welches eine Wand im Dominikaner-Kloster Santa Maria delle Grazie ziert.

 Mailand-Sehenswürdigkeiten

Entweder man bewegt sich hier zu Fuß von einer Sehenswürdigkeit zur anderen, was im Falle Mailands ideal ist, denn die meisten Sehenswürdigkeiten gruppieren sich um die Kathedrale im Stadtzentrum. Oder aber man verschafft sich für's Erste einen Überblick über Mailands Sehenswürdigkeiten, indem man mit einem dieser hop-on-hop-off-Busse durch Mailand fährt. Das sind diese meist roten Doppeldeckerbusse, die durch Touristenstädte an den beliebtesten Sehenswürdigkeiten vorbeifahren. Mit einem Tagesticket kannst Du so oft mitfahren und abspringen, wie Du lustig bist.

Falls Du einen längeren Aufenthalt in Mailand planst und Spaß am Italienischlernen hast, dann empfiehlt solltest Du Dir vielleicht überlegen, vor Ort an einer Italienisch Sprachschule einen Italienischkurs teilzunehmen.

Mailand Sehenswürdigkeiten: Da Vinci Code

Mailand Sehenswürdigkeiten: Da Vinci Code Leonardo da Vinci
© rdesai: flickr.com
Leonardo da Vinci war seiner Zeit weit voraus – das zeigen nicht nur seine zahlreichen weitreichenden Erfindungen. Er war auch ein begnadeter Künstler und Maler. Sein weltberühmtes Gemälde „Das letzte Abendmahl“ gibt bis in die heutige Zeit Rätsel auf. Es zeigt Jesus und seine Apostel beim Abendmahl. Laut neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse rund um den Da Vinci Code des Gemäldes könnte es sich bei der Person links neben Jesus um Maria Magdalena handeln. Begib Dich auf die Spuren von Dan Brown’s Bestsellerroman „Der Da Vinci Code“ und nimm das Gemälde genauer unter die Lupe.

Übrigens schmückt das weltbekannte und oft kopierte Gemälde die Wand der Klosterkirche „Santa Maria delle Grazie“ und kann dort bewundert werden. Allerdings solltest Du weit im Voraus und telefonisch reservieren, denn ansonsten sind die Chancen auf einen Besuch sehr gering.Der Palast ist ein schönes Beispiel für die barocke Architektur des 17. Jahrhunderts und befindet sich in der Altstadt von Mailand. Ursprünglich das Wohnhaus der reichen Kaufmannsfamilie Lascaris, wurde es vom Malteserorden übernommen. Heute befindet sich hier eine Sammlung, die über Geschichte und Wirken des Malteserordens informieren. Seit seiner Restauration 1946 gilt es als historisches Monument und ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Top

Mailand-Sehenswürdigkeiten: Duomo

Mailand Sehenswürdigkeiten: Duomo Duomo
© Unhindered by Talent: flickr.com
Die Mailänder Kathedrale Duomo mit ihrem riesigen Kirchplatz war schon immer das Wahrzeichen der Stadt. Nach dem Petersdom in Rom und der Kathedrale von Sevilla ist dies die drittgrößte Kathedrale der Welt. Mehr als 3500 fein gearbeitete Figuren und Säulen aus Marmor schmücken ihre Fassade und sind das Zeugnis französisch-gotischer Baukunst des 14. Jahrhunderts. An der Spitze trohnt eine vergoldete Marienstatue, die Madonnina, in 108 Metern Höhe. Insgesamt hat es mehr als 400 Jahre gedauert, bis der Bau vollendet war.

Im Innern des Duomo gibt es verschiedene interessante Kunstwerke zu bewundern, wie z.B. die obligatorischen bunten Glasfenster und das Grab eines Angehörigen der berühmten Medici-Familie. Über dem Chor wird eine Reliquie aufbewahrt: Ein Nagel aus dem Kreuz Christi. Über die Echtheit von Reliquien mag gestritten werden, schließlich haben sich im Laufe der Zeit soviele Holzsplitter in den Kirchen der Welt angesammelt, dass man daraus locker zwei Segelschiffe bauen könnte. Jedenfalls zeigt ein rotes Licht an, wo sich besagter Nagel befindet. Wer also auf Reliquien steht, sollte den 14.September jedes Jahres nicht verpassen. Da holt der Bischof im Rahmen einer Zeremonie mit einem als Wolke bemalten Aufzug den Nagel herunter und präsentiert ihn den Gläubigen.

Ein absolutes Highlight ist das riesige Dach (ca. 8000 m²!), von wo man einen grandiosen Blick über die Stadt genießen kann und bei klarer Luft sogar die Alpen sehen kann.

Top

Mailand-Sehenswürdigkeiten: Galleria Vittorio Emanuele II - Shopping Mall des 19. Jahrhunderts

Mailand Sehenswürdigkeiten: Galleria Vittorio Emanuele II Galleria Vittorio Emanuele II - Shopping Mall des 19. Jahrhunderts
Wer den Duomo besucht hat und sich an der tollen Aussicht sattgesehen hat, der sollte unbedingt auch die Galleria besuchen. Vom großen Kirchplatz kommend, betritt man die „Kathedrale des Konsums“ durch einen imposanten Torbogen. Sie gilt als schönste überdachte Einkaufspassage Italiens und beweist, dass die Leute vor rund 140 Jahren auch schon verrückt nach Shopping Malls waren. Schnäppchen sind hier aber allenfalls zu den Schlussverkäufen zu machen, denn hier befinden sich vor allem hochpreisige Boutiquen und Geschäfte.

Insgesamt besteht die Galleria aus zwei „Armen“, wovon der eine etwa 200 und der andere Arm ca. 100 Meter lang ist. Dort, wo sich die Arme kreuzen, wölbt sich eine Glaskuppel in 50 Metern Höhe. Die Konstruktion entlang der Galleria aus Mauern, Bögen und Stahlträgern wird von Gewölben aus Glas überdacht. Inmitten der Galleria befindet sich ein interessantes Bodenmosaik, welches die vier Wappen von Florenz, Mailand, Turin und Rom zeigt. Gleich daneben ist ein Stier abgebildet, der eine magische Wirkung auf Männer hat. Eine 360°-Drehung auf dem Stier soll nämlich die Stärkung der Manneskraft bewirken. Die Wirksamkeit dieses zu Stein gewordenen Viagras sei dahingestellt. Es lustig ist anzuschauen, wie männliche Touristen Schlange stehen, um sich einmal um die eigene Achse drehen zu dürfen. Am anderen Ende der Galleria kommt man direkt bei der Mailänder Scala an.

Top

Mailand Sehenswürdigkeiten: Teatro di Scala – nicht nur was für Opa

Mailand Sehenswürdigkeiten: Teatro di Scala Teatro di Scala
© shevy: flickr.com
La Scala befindet sic him Herzen Mailands und ist das wichtigste und bekannteste Opernhaus Italiens. Es ist der Ort, an dem viele der größten Opern, die im 19. Jahrhundert geschrieben wurden, uraufgeführt wurden. Das Theater wurde wurde auf Wunsch der Kaiserin Maria von Österreich im 18. Jahrhundert geplant. Den Namen erhielt das äußerlich eher unscheinbare Gebäude von der Kirche “Santa Maria alla Scala”, welche zuvor am selben Platz stand und einem Brand zum Opfer fiel.

Im Gegensatz zum Äußeren bleibt einem beim Anblick des Saals glatt die Spucke weg. Wer auf den Prunk vergangener Zeiten steht, der ist hier an der richtigen Adresse. Allein die prächtigen Balkone sind ein Blickfang, denn sie waren Eigentum der bedeutenden Mailänder Familien, die sich hier trafen, um gesehen zu werden. Der prächtigste aller Balkone ist der Königs-Balkon „Palco Reale“ und gehörte der Herrscherfamilie. So stellt man sich Urlaub auf Balkonien vor.

Auch wenn Du normalerweise nicht viel mit Kultur am Hut hast, solltest Du die Scala für einen „richtigen“ Opernbesuch im Hinterkopf behalten. Vorher solltest Du aber unbedingt den Spielplan prüfen und mit viel Glück ein paar Karten für eine Oper von Verdi ergattern.

Top
Mailand: Sehenswürdigkeiten